Keine Tierversuche an Primaten! (TIR-Flyer Nr. 39)

Keine Tierversuche an Primaten! (TIR-Flyer Nr. 39)

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Es sind die gemeinsamen Merkmale von Affen und Menschen, die Forschern als Anreiz dienen, beim Versuch der Entschlüsselung des menschlichen Gehirns das Affengehirn zu untersuchen. Dieselben Merkmale, namentlich die Fähigkeit von Primaten, Informations- und Gefühlsprozesse in ähnlicher Weise wie der Mensch zu verarbeiten, bilden gleichzeitig aber auch eine hohe gesetzliche Schranke, den Tieren Leid zuzufügen.

Nachdem das Bundesgericht im Jahr 2009 in einem viel beachteten Entscheid die Durchführung zweier schwerstbelastender Primatenversuche letztinstanzlich untersagt hatte, wurde den Behörden des Kantons Zürich im Jahr 2014 ein neues, methodisch nahezu identisches Gesuch für Versuche an Rhesusaffen vorgelegt. Die zunächst erteilte Bewilligung wurde von Mitgliedern der Tierversuchskommission angefochten und bis vor das Zürcher Verwaltungsgericht gezogen. Dieses hat die Experimente im vergangenen April jedoch definitiv genehmigt.

Wie Primatenversuche in der Schweiz rechtlich geregelt sind und weshalb der Entscheid des Verwaltungsgerichts nach Ansicht der Stiftung für das Tier im Recht (TIR) ein klares Fehlurteil dar- stellt, lesen Sie auf den folgenden Seiten.